Die kleine Farm der Vielfalt ist eine naturnahe Obst- & Gemüsegärtnerei, die auf einer kleinen Fläche eine große Vielfalt hervorbringt, sowie die lokale Flora, Mondrythmen und die biologisch-hermetischen Vorgänge in das Geschehen miteinbezieht …

 

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In Sonnenburg im wunderschönen Oderland
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Über uns

 


Wir haben Die kleine Farm der Vielfalt gegründet, um auf einer kleinen Fläche eine große Vielfalt zu etablieren, die als Ökosystem ihre Umwelt regeneriert, sowie Menschen und Tiere mit hochwertiger Nahrung versorgt.

Dass Lebensmittelversorgung, Handel und Energiegewinnung ressourcen-schonend, umwelt- und menschenfreundlich, sowie nachhaltig sein können, zeigt ein Wechsel der Dimension: von global zu regional!

Nach langem Suchen haben wir den geeigneten Standort für „Die kleine Farm der Vielfalt“ gefunden: Gut Sonnenburg im wunderschönen Oderland. Das kleine Dorf Sonnenburg gehört zur Kreisstadt Bad Freienwalde und liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich von Berlin entfernt. Am Rande des alten Guts Sonnenburg haben wir uns auf 1,3 Hektar niedergelassen um unseren Hof auszubauen und mit anderen kreativen Kleinbauern eine Höfe-Gemeinschaft zu bilden. 

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Tania und Johannes, die Gründer von „Die kleine Farm der Vielfalt“

Umgeben von Wald, hügeliger Naturlandschaft und Naturschutzgebieten entsteht hier eine Höfe-Gemeinschaft, die eine große Vielfalt in die Region bringt und auch ein kultureller Treffpunkt ist.

Wir vermarkten unsere Ernten auf regionalen Bauernmärkten, einschließlich in Berlin. Der direkte Kontakt zu unseren Kunden ist besonders wichtig für uns!

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Johannes bestaunt sein neu errichtetes Hügelbeet samt den frisch eingepflanzten Wildtomaten…

Johannes arbeitete einige Jahre bei Film & Fernsehen bevor, der im Zeichen des Stiers Geborene seinen Drang zur Natur und Selbstversorgung entdeckte. In Süd-Italien sammelte er Erfahrung im Olivenhain und  lernte die Welt der Permakultur kennen. Auf einem brandenburger Hof machte er sich mit der solidarischen Landwirtschaft vertraut. Zusammen mit seiner Frau Tania, einer Mode-Designerin, gründeten beide das Natur-Modelabel „BEWUSST“. Der Traum von der eigenen Selbstversorgung transformierte zum Wunsch eine ganze Gemeinde mit hochwertiger Nahrung versorgen zu können und gleichzeitig die Natur zu regenerieren. Zum Konzept ihrer kleinen Farm der Vielfalt ließ er sich von von der Permakultur (nach Bill Mollison), Natural Farming (Masanobu Fukuoka) und vom Biologisch Dynamischen Anbau (Rudolf Steiner) inspirieren.

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Tania rechelt das Hafer-Stroh zusammen, um damit die Hügelbeete zu mulchen…  

Tania, ebenfalls ein Kind des Wonnemonats Mai, erlernte in ihrer Heimat Russland das Modehandwerk und schneiderte für diverse Modehäuser und für ihre eigene Kunden. Seit 2015 designt und schneidert Tania Kleidung für das eigene Modelabel aus 100% Hanf, die sie in Berlin und in ihrem Online-Shop vermarkten.  Beim Aufbau der „Kleinen Farm der Vielfalt“ steht sie Johannes genauso zur Seite, wie er ihr bei der Vermarktung für das Hanf Naturmode-Label „BEWUSST“  hilft.

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Das Gut Sonnenburg als Dreh und Angelpunkt von Kultur & Kreativität …
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Wie der Stolz des Vaters: Vom Saatkorn bis zur Ernte. Die Jungpflänzchen sind bald zur Pflanzung bereit…
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Inmitten einer intakten Naturlandschaft (Naturschutzgebiet) entsteht sich „Die kleine Farm der Vielfalt“…
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Zuerst ist viel körperliche Arbeit gefragt, damit ein dauerhaftes System (Ökosystem) entstehen kann… 
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Nach der Errichtung und Pflanzung der Dauerbeete wird der Boden bedeckt (gemulcht), damit die Bodenlebewesen Nahrung haben und die Feuchtigkeit im Boden bleibt…
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Die Jungpflanzen werden zum Beet gebracht, wie die Mutter das Kind ins Bett!
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Unsere Fleischtomaten bekommen ein Dach über den Kopf… 
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Beim naturnahen Anbau ist es essential, dass die einheimischen Wildkräuter (auch Unkräuter genannt) sich auf dem Gelände ausbreiten können. Nur so entsteht Vielfalt, da Insekten und andere Lebeswesen ihren natürlichen Lebensraum erhalten…
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Unser Konzept


Die Lebensgrundlagen der Menschen sind fruchtbare Böden und eine große Artenvielfalt!

 

Die gängigen Praktiken der industriellen Landwirtschaft vernichtet allerdings in nur wenigen Jahren wertvollen Humus, der durch Witterung und Ablagerung über viele tausend Jahre entstanden ist. Durch den Einsatz von „Pflanzenschutzmitteln“ geht gleichzeitig die Artenvielfalt verloren. 

Offene Böden sind hilflos der Erosion sowie der Austrocknung ausgesetzt und werden durch das Befahren von Traktoren verdichtet. Die Pflanzen werden deshalb relativ weit voneinander ausgepflanzt, denn ihre Wurzeln können schlecht in die Tiefe des verdichteten Bodens eindringen und müssen in der Peripherie nach Nährstoffen und Wasser suchen. Der Oberboden bleibt somit von Bodenorganismen unbesiedelt und verkommt zur unfruchtbaren Wüste.

Die gängige Landwirtschaft verbraucht weitaus mehr Energie als sie erzeugt, vor allem in Form von Erdöl. Kunstdünger werden daraus hergestellt und bilden somit die Grundlage der konventionellen Lebensmittelversorgung. 

Die biointensive Methode ermöglicht uns, dass wir auf Traktoren und andere motorisierten Maschinen verzichten können!

 

Durch die biointensive Anbaumethode kann in nur wenigen Jahren reichlich Humus aufgebaut werden, da wir auf erhöhten Dauerbeeten kultivieren, die weder betreten noch befahren werden. Nahe Pflanzenabstände ermöglichen die rasche Bedeckung des Bodens und schützen somit vor Erosion und Austrocknung. Unter dem dichten Blattwerk bleibt der Oberboden feucht, eine Vielzahl verschiedener Bodenorganismen können sich dort ansiedeln und die zugeführte Biomasse (Stroh, Heu oder Pflanzenschnitt) zu wertvollen Humus verarbeiten.

Für eine nachhaltige Zukunft müssen alle entnommenen Ressourcen mindestens gleichwertig ersetzt werden! So können wir degenerierte Böden wieder aufbauen!

 

Der naturnahe Anbau ermöglicht uns eine große Vitalität und Vielfalt auf kleiner Fläche: Blumen in Gemüsebeeten ziehen viele unterschiedliche Bestäuber-Insekten an und geben Bienen ihre nötige Lebensgrundlage. Mischkulturen ermöglichen den Bodenorganismen einen ausgewogenen Lebensraum und einen bunten Garten.  Ebenfalls bieten Hecken, Totholz, Steinhaufen und Wasserplätze weitere Lebensräume für Insekten und “natürliche Fressfeinde“, die Insekten-Invasionen verhindern und somit künstliche Eingriffe überflüssig machen.

Unsere Gärtnerei gestalten wir nach Vorbild des natürlichen Ökosystems, wo Menschen, Tiere, Pflanzen, Insekten und Mikroorganismen eine Daseinsberechtigung haben.

 

Für den Gemüsegarten legen wir dauerhafte Hügelbeete an, die sich der natürlichen Landschaft anpassen, indem sie auf der Höhenlinie (Konturen der Hügel) angeordnet sind und somit ablaufendes Regenwasser auffangen, dass langsam in die Beete einsickern kann und uns nicht davon fließt. Pflanzenmaterial im inneren der Hügelbeete können verkompostieren, während dabei wertvolle Nährstoffe an die Pflanzen abgeben wird.  

Bilder Tagebuch:

Ein Hügelbeet für „Die kleine Farm der Vielfalt“

 

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Die erste Handlung auf dem Grundstück: Tania & Johannes beim Ausmessen der Höhenlinien (Landschafts-Konturen), um die Hügelbeete dementsprechend zu errichten, damit ein Maximum an Regenwasser aufgefangen werden kann…
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Die selbstgebaute Wasserwage aus einem Schlauchstück und einem Metermaß ist genauer als  Lasertechnik, da sich Wasser in einem zusammenhängenden Gefäß immer haargenau ausrichtet…
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Bevor es zu den einmaligen Erdarbeiten kommt, heißt es Abstecken der Hügelbeete, die sich dem natürlichen Verlauf der Hügel anschmiegen… 
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Mit  einer Doppelgrabegabel sind die Erdarbeiten auch ohne schwere Maschinen machbar…
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Das erste Hügelbeet ist nun für Pflanzen und Mulch bereit…
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Mitte Mai ist es endlich soweit und die Pflanzung der liebevoll selbstaufgezogenen Jungpflanzen kann beginnen… 
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Hier kann eine Tomate Tomate sein (in diesem Fall Wildtomate „Rote Murmel“: Durch den Mulch ist der Boden vor Austrocknung und Auswaschung geschützt, außerdem bekommen die Bodenorganismen dadurch Nahrung…
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Im Sommer ist das Hügelbeet mit der natürlichen Umgebung verwachsen und wird lediglich von Gräsern frei gehalten, die auch durch den Mulch und dem starken Wuchs der Wildtomaten gering gehalten werden… 

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Regionale Vielfalt


Gemüse, Obst, Kräuter, Blumen, Samen, Eier, Honig & Pilze aus naturnahem Anbau in deiner Region!

 

Wir vermarkten unser Obst & Gemüse in unserer Region, einschließlich in Berlin  auf Ökomärkten und vor allem immer im direkten Kontakt zu unseren Kunden.

Einkaufen, Kleiden und Essen ist politisch: Der Verbraucher entscheidet in was für einer Welt wir leben! Regionale Ökomärkte bringen Vielfalt und unterschiedliche Produkte in verschiedene Städte, als Gegensatz zur Vereinheitlichung des globalen Marktes.

Die regionale Lebensmittelerzeugung und Vermarktung schenken den Menschen reichlich Vielfalt, als Kontrast zu den Massenprodukten unserer Zeit. 

 

Kurze Transportwege schonen das Klima und die wertvollen Ressourcen der Erde. Außerdem ist die regionale Lebensmittelversorgung die Garantie für Frische und gesunde Nahrung!

 

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Tania auf dem Ökomarkt Hansaplatz in Berlin. 
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Permakultur

Permakultur ist ein natürliches Gestaltungskonzept, dass durch Anordnung von verschiednen Elementen ein dauerhaftes Systeme entstehen lässt, dass sich selber erhält und das Dazutun des Menschen mit der Zeit überflüssig macht. Als gutes Beispiel dient der Ur-Wald als Ökosystem, der eine große Vielfalt an Lebewesen und Pflanzen hervorbringt, ohne vom Menschen abhängig zu sein…  

In unserem Fall errichten wir „Die kleine Farm der Vielfalt“ so, dass wir zu Beginn (in unseren jungen Jahren) noch viel körperliche Arbeit verrichten müssen, indem wir dieses System entwickeln und aufbauen: Dauerbeete werden angelegt, Bäume & Hecken gepflanzt sowie einjährige Kulturen gepflegt…

Nachdem die vielen verschiednen Elemente integriert und angeordnet sind, übernimmt die Natur das Geschehen, sodass wir im Alter auch weniger Arbeit verrichten müssen und uns lediglich der Ernte widmen können: denn nach einigen Jahren bringen die Obst- & Nussbäume, Beerenhecken und Kräuterstauden genügend Früchte für Vermarktung und Selbstversorgung hervor, dass die arbeitsaufwendigen einjährigen Gemüse-Kulturen stark reduziert werden können…

Wir wachsen und reifen also mit unserem Hof, der ein selbsterhaltenes Ökosystem wird, ähnlich wie der Ur-Wald, nur mit Obstbäumen anstatt Waldbäumen, mit Beerenhecken, Naturteich, Nistplätzen, Stauden, Gemüsepflanzen, Bienen, Insekten, Pilzen, Fischen und uns Menschen!

 

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